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Von 1933 bis 1945 wurden aus dem Bistum Trier 30 Diözesanpriester und Ordensmänner im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. 23 von ihnen starben im Lager bzw. an den Folgen. Unvorstellbar was an menschlichem Hass und Bosheit den Inhaftierten angetan wurde.

Jakobus Schneider, ein Priester, im Jahre 1907 in Oberthal geboren, hat die menschen-verachtende Grausamkeit im KZ-Dachau miterlebt.

Ich hatte das seltene Glück, ihn in seinem Ruhestand im Pfarrhaus in Neunkirchen/Nahe zu erleben. Er stimmte nie ein Klagelied über diese Zeit an. Die wenigen Sätze in denen er sich über dieses Thema äußerte war erfüllt von priesterlicher Hingabe in seinem Glauben, in einer Zeit wo Menschen litten, wo er einer von ihnen sein wollte. Nach seiner Entlassung aus dem KZ-Dachau übernahm er ab dem 01.09.1945 wieder seine alte Pfarrei Laufeid bei Manderscheid. Einmalig und unvergessen die erste Predikt nach seiner Rückkehr, die er dem göttlichen Gebot des Verzeihens widmete. Hier zeigte der Priester Jakobus Schneider seine menschliche Größe aber auch sein überzeugendes Priestertum und dies in unmittelbarer Begegnung mit jenen, die durch ihre Anzeige ihn in diese menschliche Hölle brachten. Im Jahre der 200jährigen Wiederkehr der Gründung der Pfarrei „St. Stephanus" soll dieser Beitrag an ein einzigartiges Priesterleben erinnern.

Bei der Bearbeitung dieser Schrift war mir Frau Maria Schmitt, Oberthal, eine Nichte des Priesters, sehr behilflich. Ich möchte ihr hierfür sehr herzlich danken.

Oberthal, im März 2003
Hermann Scheid

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